Ein Zahn geht verloren und damit stellt sich schnell die Frage: Wie lässt sich die entstandene Lücke möglichst natürlich schließen? Für Dr. Dennis Henke gehören Implantate zu den überzeugendsten Möglichkeiten des modernen Zahnersatzes. Sie können festen Halt geben, ermöglichen kräftiges Kauen und kommen dem Gefühl eigener Zähne sehr nahe. Die Implantologie ist gleichzeitig eines der Fachgebiete, für die sich Dr. Henke persönlich besonders begeistert. Schon während seines Studiums setzte er Schwerpunkte in Implantologie und Oralchirurgie. Heute vertieft er seine Kenntnisse zusätzlich in einem dreijährigen Masterstudiengang für Oralchirurgie und Implantologie.
Dabei ist ihm eines besonders wichtig: Eine erfolgreiche Implantatbehandlung endet für ihn nicht mit dem Einsetzen des Implantats. Damit Patienten möglichst lange Freude an ihrem Zahnersatz haben, kommt es entscheidend auf die richtige Pflege und regelmäßige Nachsorge an.
Warum gerade Implantologie?
Dr. Henkes Interesse an der Implantologie entwickelte sich schon früh. Auch sein Vater hatte einen Schwerpunkt in diesem Bereich, sodass er ihm bei Behandlungen immer wieder über die Schulter schauen und Erfahrungen sammeln konnte. Hinzu kommt seine persönliche Begeisterung für die chirurgische Zahnmedizin. Sie ist abwechslungsreich, erfordert eine sorgfältige Planung und verbindet medizinisches Wissen mit präzisem handwerklichem Arbeiten. Jeder Patient bringt dabei andere Voraussetzungen mit. Besonders wichtig ist für Dr. Henke aber das Ergebnis, das sich mit Implantaten erreichen lässt.
„Implantate sind für mich eine der schönsten Arten des Zahnersatzes, weil sie dem eigenen Zahn sehr nahekommen.“
Denn ein gut eingeheiltes und entsprechend versorgtes Implantat kann sich beim Sprechen und Kauen sehr natürlich anfühlen.
Was ist eigentlich ein Zahnimplantat?
Dr. Henke erlebt immer wieder, dass Patienten den Begriff Implantat zwar kennen, aber nur eine ungefähre Vorstellung davon haben, was sich dahinter verbirgt. Vereinfacht gesagt übernimmt ein Zahnimplantat die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. Es wird in den Kieferknochen eingesetzt und kann nach der Einheilung als stabile Basis für den sichtbaren Zahnersatz dienen, zum Beispiel für eine einzelne Zahnkrone. Je nach Ausgangssituation können Implantate auch zur Befestigung umfangreicherer Zahnersatzlösungen eingesetzt werden. Anders als bei einer klassischen Brücke müssen für ein Einzelzahnimplantat die gesunden Nachbarzähne in der Regel nicht als Pfeiler beschliffen werden. Auch das kann ein wichtiger Vorteil sein. Ob ein Implantat tatsächlich die passende Lösung ist, entscheidet sich jedoch immer individuell.
Ist mein Kiefer für ein Implantat geeignet?
Vor einem Eingriff erfolgt zuerst eine sorgfältige Untersuchung und Beratung. Dr. Henke prüft unter anderem, ob die Voraussetzungen im Kiefer für ein Implantat gegeben sind. Dabei spielen beispielsweise das vorhandene Knochenangebot, die Mundgesundheit und individuelle gesundheitliche Faktoren eine Rolle. Ist nicht ausreichend Knochen vorhanden, bedeutet das nicht automatisch, dass ein Implantat ausgeschlossen ist. Je nach Situation können zusätzliche Maßnahmen wie ein Knochenaufbau infrage kommen. Ob dies notwendig und sinnvoll ist, lässt sich jedoch erst nach einer individuellen Diagnostik beurteilen. Für Dr. Henke gehört genau diese Beratung zu einer verantwortungsvollen Implantologie: Nicht das Implantat steht am Anfang, sondern der Patient und seine persönliche Situation.
Die größte Sorge vieler Patienten: Der Eingriff
Interessanterweise bereitet vielen Patienten die Vorstellung, später ein Implantat im Kiefer zu haben, weniger Sorgen. Respekt haben sie vor allem vor dem operativen Eingriff. Wird es wehtun? Was passiert während der Implantation? Welche Risiken gibt es? Solche Fragen hört Dr. Henke häufig. Seine Erfahrung ist gleichzeitig, dass sich viele Befürchtungen reduzieren lassen, wenn Patienten genau wissen, was sie erwartet. Eine Implantation wird unter entsprechender Betäubung durchgeführt. Schmerzempfindlich sind vor allem die umgebenden Gewebe und die Knochenhaut. Der Knochen selbst besitzt im Inneren keine Schmerzrezeptoren wie beispielsweise die Haut. Durch eine sorgfältige Anästhesie soll der Eingriff für den Patienten schmerzfrei erfolgen. Je nach Umfang des Eingriffs, persönlichen Voraussetzungen und individueller Situation können unterschiedliche Anästhesieverfahren besprochen werden. Trotz moderner Verfahren bleibt eine Implantation ein operativer Eingriff. Wie bei jeder Operation lassen sich Risiken und mögliche Komplikationen nicht vollständig ausschließen. Eine genaue Diagnostik, sorgfältige Planung und gute Nachsorge tragen dazu bei, diese Risiken möglichst gering zu halten.
Wissen schafft Sicherheit
Hier zeigt sich eine Haltung, die Dr. Henke auch in anderen Bereichen der Zahnmedizin wichtig ist: Er möchte, dass seine Patienten verstehen, was gemacht wird und warum. Gerade vor einem chirurgischen Eingriff kann das viel bewirken. Denn häufig ist es nicht nur der Eingriff selbst, der Sorgen bereitet, sondern die Unsicherheit darüber, was passieren wird. Deshalb erklärt Dr. Henke vor einer Implantation die einzelnen Schritte und bespricht offene Fragen. Patienten sollen wissen, was geplant ist und was sie auch nach dem Eingriff beachten müssen.
Dr. Henkes wichtigster Rat: Pflegen Sie Ihr Implantat
Bei einem Punkt wird Dr. Henke besonders deutlich: Ein Implantat braucht konsequente Pflege. Ein Implantat kann zwar keine Karies bekommen. Das bedeutet aber keineswegs, dass es nicht gepflegt werden muss. Bakterielle Beläge können das Zahnfleisch rund um das Implantat entzünden. Schreitet eine solche Entzündung weiter fort und betrifft auch den Knochen, kann langfristig sogar der Halt des Implantats gefährdet sein. Deshalb ist für Dr. Henke die Pflege ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Implantatbehandlung. Seine Botschaft an Patienten ist einfach: Wenn sich ein Implantat später fast wie ein eigener Zahn anfühlt, sollte es auch mindestens genauso sorgfältig gepflegt werden.
Kleiner Implantat-Ratgeber für zu Hause
- Gründlich putzen: Reinigen Sie Ihre Zähne und Implantate regelmäßig und sorgfältig. Besonders wichtig ist der Übergang zwischen Zahnfleisch und Zahnersatz.
- Zwischenräume nicht vergessen: Rund um Implantate gibt es Bereiche, die mit der Zahnbürste allein nur schwer erreichbar sind. Welche Hilfsmittel, beispielsweise geeignete Interdentalbürsten, für Sie sinnvoll sind, kann Ihnen das Praxisteam individuell zeigen.
- Kontrolltermine wahrnehmen: Auch wenn sich alles gut anfühlt, sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Veränderungen am Zahnfleisch oder rund um das Implantat können so frühzeitig erkannt werden.
- Professionelle Vorsorge nutzen: Ergänzend zur häuslichen Pflege kann eine auf die persönliche Situation abgestimmte professionelle Reinigung helfen, schwer erreichbare Beläge zu entfernen.
- Bei Veränderungen nicht lange warten: Blutet das Zahnfleisch rund um das Implantat wiederholt, ist es gerötet oder geschwollen, sollte dies zahnärztlich kontrolliert werden.
Gute Implantologie denkt langfristig
Für Dr. Dennis Henke liegt die Faszination der Implantologie nicht allein darin, einen fehlenden Zahn durch moderne zahnmedizinische Möglichkeiten zu ersetzen. Entscheidend ist das langfristige Ergebnis. Dazu gehören für ihn mehrere Dinge, wie die ehrliche Einschätzung, ob ein Implantat für den Patienten geeignet ist, eine sorgfältige Planung, ein möglichst schonender Eingriff und eine gute Betreuung danach. Und dann kommt es auch auf den Patienten selbst an. Denn der langfristige Erfolg eines Implantats entscheidet sich nicht nur während des Eingriffs. Gute Implantatpflege und regelmäßige Nachsorge sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Sie möglichst lange Freude an Ihrem neuen Zahn haben.
Wer über ein Implantat nachdenkt und noch Fragen oder Bedenken hat, sollte diese deshalb offen ansprechen. Eine persönliche Untersuchung und Beratung schaffen die Grundlage dafür, gemeinsam zu entscheiden, welcher Zahnersatz zur individuellen Situation passt.